Bildanalyse (#1) – Fahrende U-Bahn

Offeneblende - Dortmund - U-Bahn

Internet! Was geht? Diese Kategorie beinhaltet, wie der Name schon verrät, eine Reihe an Bildanalysen. Konkret bedeutet das, dass ich meine Fotos analysiere und nach Fehlern oder Dingen schaue, die ich hätte besser machen können. Selbstreflektion ist ein wichtiger Teil, auch außerhalb der Fotografie, und trägt meiner Meinung nach stark dazu bei, sich zu verbessern. Das ist Ziel dieser Kategorie. Selbstverständlich ist sachliche Kritik in den Kommentaren stets erwünscht! Also keine Angst, ich beiße nicht! 🙂

#1 – Fahrende
U-Bahn

Insbesondere Dortmunder müssten diese U-Bahn erkennen. Jedenfalls jeder erkennt aber, dass ich eine fahrende U-Bahn simulieren wollte. Kurz erklärt bin ich wie folgt vorgegangen:

  1. Bild in Photoshop importiert
  2. Ebene dupliziert
  3. Duplizierte Ebene: Radialer Weichzeichner (Filter – Weichzeichnungsfilter – Radialer Weichzeichner), Methode: Strahlenförmig, Qualität: Sehr gut, Stärke: 70
  4. Duplizierte Ebene maskiert
  5. In der Maske mit dem Bleistift (B) in der Farbe schwarz den Zug übermalt

Natürlich wurde das Bild vorher in Lightroom bearbeitet. Im nachhinein sind mir dann doch noch ein paar Stellen aufgefallen, an die ich während des Fotoschießens nicht gedacht habe. Diese möchte ich hier erläutern:

Sind da etwa die Türen offen bei dieser fahrenden
U-Bahn?

Leider ja! Abgesehen davon, dass das Bild evident unrealistisch erscheint, erscheint es noch mehr evident unrealistisch, dass eine U-Bahn mit offenen Türen fahren würde. Schaut man noch genauer hin, erkannt man auch stehende Personen im Hintergrund. Letzteres hätte ich noch durch bessere Maskierung entfernt bekommen, aber die offenen Türen sind da schon etwas schwieriger.

Was lernen wir daraus? Oder eher ich?

1) Das nächste Mal warten, bis alle Fahrgäste eingestiegen sind und sich die Türen geschlossen haben. Grundsätzlich rast die U-Bahn nicht direkt los, sodass noch ein paar Sekunden übrig bleiben, um ein besseres Bild zu schießen.

2) Außerdem finde ich den Hintergrund doch etwas zu schwarz. Da fehlt mir Kontrast im Hintergrund. Aber auch das lässt sich relativ einfach lösen: Entweder in einer U-Bahnstation fotografieren (denkt an Genehmigungen!), die besser beleuchtet ist oder einen schöneren Hintergrund hat. Oder aber bei einer Station im Außenbereich. Hier am Dortmunder Hbf war der Hintergrund relativ dunkel wie man erkennen kann.

Conclusio:

Trotz der Mängel finde ich das Bild im großen und ganzen ganz OK. Für mich war es mal etwas Neues, mit den Gedanken nicht nur zu fotografieren, sondern auch das Bild anschließend in Photoshop und Lightroom mit dem „Motion Blur“ zu versehen. Eine Spielerei, die ich zum ersten Mal mit diesem Bild wagte. Mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal!

Bis dahin,
viele Grüße!

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